EUROPA AKTUELL

Die Gemeinsame Währung der Euro

Bild: Europäische Gemeinschaft 2007, europa-digital


Endergebnis eines langen Prozesses ist die gemeinsame Währung der Euro. Innerhalb kürzester Zeit er sich zu einer der wichtigsten Währungen weltweit entwickelt. Eine relativ niedrige Inflation und stabile langfristige Zinsen, garantiert durch eine von den Mitgliedstaaten unabhängige »Europäische Zentralbank« (EZB), zeichnen ihn aus.

Eng verbunden mit dem Euro ist der sogenannte »Stabilitäts- & Wachstumspakt«. Er soll garantieren, dass die Staatsverschuldung aller EU-Mitglieder in akzeptablen Grenzen bleibt. Verstöße gegen seine Regeln können für Staaten, die den Euro eingefürht haben, schmerzhafte Konsequenzen haben. Neben dem öffentlichen Pranger im Ministerrat können im Defizitverfahren Geldstrafen verhängt werden.

Trotz zahlreicher Verstöße gegen die Defizitregen des »Stabilitäts- & Wachstumspakt« in jüngster Zeit, unter aderem auch durch Deutschland, blieb der Euro eine stabile Währung und die Inflation niedrig. Die Hypothese hohe Neuverschuldung gleich hohe Inflation hat sich nicht bestätigt.

Auf der Zielgeraden zum EURO – Malta und Zypern

Nach Slowenien hoffen nun Malta und Zypern Anfang 2008 den Euro einzuführen. Sie dürfen guter Hoffnung sein. Die EU-Kommission empfiehlt dem Ministerrat beide Mittelmeerstaaten in die Währungsgemeinschaft aufzunehmen.

Slowenien bekommt den Euro

Als erstes Land der zehn neuen EU-Mitgliedstaaten erfüllt Slowenien nach Ansicht der Europäischen Kommission die Kriterien zur Einführung des Euro. Litauens Antrag hingegen wurde abgelehnt.

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